6 Monate altes Baby
Impfungen in diesem Monat

Babyentwicklung mit 6 Monaten

Überblick

Durchschnittsgewicht

7.3 kg

Durchschnittsgröße

66 cm

Schlaf pro Tag

12–15 Stunden

Abstand zwischen den Mahlzeiten

4 Stunden + Beikost

Neue Fähigkeiten in diesem Monat

In diesem Monat beginnt das freie Sitzen. Das Brabbeln wird deutlich: wiederholte Silben wie ba-ba und da-da. Die ersten Zähne können durchbrechen. Dein Baby nimmt entfernte Gegenstände wahr, versucht sich auf sie zuzubewegen, und erkennt seinen eigenen Namen.

Ernährung

Der Monat des Beikoststarts. Milch bleibt die Hauptnahrung; Beikost kommt hinzu, sie ersetzt die Milch nicht. Ein typisches Muster sind 4–5 Milchmahlzeiten plus 1–2 Beikostmahlzeiten. Führe jedes neue Lebensmittel einzeln über drei Tage ein und achte auf Unverträglichkeiten. Als erste Beikost werden eisenreiche Lebensmittel empfohlen.

Schlaf

Die meisten Babys schlafen 5–6 Stunden am Stück. Zwei bis drei Nickerchen am Tag. Die Wachphase dehnt sich auf 2–2,5 Stunden aus. Der Beikoststart kann den Schlaf in den ersten Tagen vorübergehend durcheinanderbringen.

Impfungen in diesem Monat

Bei Frühgeborenen sieht der STIKO-Kalender im 6. Monat eine zusätzliche Dosis der Sechsfachimpfung vor; reif geborene Babys folgen dem 2+1-Schema (2, 4 und 11 Monate). Ab 6 Monaten ist außerdem eine Grippeimpfung möglich. Die U5 steht zwischen dem 6. und 7. Monat an.

Diese Lebensmittel in diesem Monat meiden

Zum Beikoststart gibt es drei Dinge, die nie gegeben werden dürfen: Honig (Risiko für Säuglingsbotulismus vor dem 12. Monat), Kuhmilch als Hauptgetränk (vor 12 Monaten nicht geeignet, in Speisen sind Joghurt und Käse in kleinen Mengen möglich) und Speisen mit zugesetztem Salz oder Zucker. Halte auch Rohmilch, Rohmilchkäse und rohe Säfte fern. Fruchtsaft wird im ersten Lebensjahr nicht empfohlen.

Wann du ärztlichen Rat einholen solltest

  • Vom freien Sitzen noch weit entfernt sein

  • Überhaupt kein Brabbeln oder Lautieren

  • Beikost dauerhaft verweigern bei gleichzeitig stagnierender Gewichtszunahme

Häufige Fragen

Wie oft sollte ein Baby mit 6 Monaten gefüttert werden?

Ein Baby mit 6 Monaten wird meist alle 4 Stunden + Beikost gefüttert. Der Monat des Beikoststarts. Milch bleibt die Hauptnahrung; Beikost kommt hinzu, sie ersetzt die Milch nicht. Ein typisches Muster sind 4–5 Milchmahlzeiten plus 1–2 Beikostmahlzeiten. Führe jedes neue Lebensmittel einzeln über drei Tage ein und achte auf Unverträglichkeiten. Als erste Beikost werden eisenreiche Lebensmittel empfohlen.

Wie viele Stunden schläft ein Baby mit 6 Monaten?

Die Gesamtschlafdauer liegt mit 6 Monaten meist bei 12–15 Stunden. Die meisten Babys schlafen 5–6 Stunden am Stück. Zwei bis drei Nickerchen am Tag. Die Wachphase dehnt sich auf 2–2,5 Stunden aus. Der Beikoststart kann den Schlaf in den ersten Tagen vorübergehend durcheinanderbringen.

Wie viel sollte ein Baby mit 6 Monaten wiegen?

Mit 6 Monaten liegt das durchschnittliche Gewicht bei etwa 7.3 kg und die Länge bei rund 66 cm. Das sind Medianwerte; deutliche Unterschiede zwischen Babys sind normal. Entscheidend ist die stetige Entwicklung entlang der Perzentilenkurve, nicht eine einzelne Messung.

Was kann ein Baby mit 6 Monaten?

In diesem Monat beginnt das freie Sitzen. Das Brabbeln wird deutlich: wiederholte Silben wie ba-ba und da-da. Die ersten Zähne können durchbrechen. Dein Baby nimmt entfernte Gegenstände wahr, versucht sich auf sie zuzubewegen, und erkennt seinen eigenen Namen.

Welche Impfungen stehen mit 6 Monaten an?

Bei Frühgeborenen sieht der STIKO-Kalender im 6. Monat eine zusätzliche Dosis der Sechsfachimpfung vor; reif geborene Babys folgen dem 2+1-Schema (2, 4 und 11 Monate). Ab 6 Monaten ist außerdem eine Grippeimpfung möglich. Die U5 steht zwischen dem 6. und 7. Monat an.

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Wann du sofort ärztliche Hilfe brauchst

Unabhängig vom Alter deines Babys: Hole ohne zu warten ärztliche Hilfe bei Fieber ab 38 °C bei einem Baby unter 3 Monaten, anhaltendem Fieber über 39 °C in jedem Alter, angestrengter oder schneller geräuschvoller Atmung, blauen Lippen oder blauem Gesicht, schwerer Weckbarkeit oder auffälliger Teilnahmslosigkeit, untröstlichem Dauerweinen, vollständiger Nahrungsverweigerung, wiederholtem schwallartigem Erbrechen, blutigem Stuhl, weniger als 6 nassen Windeln pro Tag, krampfartigen Bewegungen oder dem Verlust einer bereits erlernten Fähigkeit. In diesen Situationen brauchst du echte medizinische Hilfe, keine App und keine Websuche.

Dieser Inhalt dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprich zu deiner eigenen Gesundheit und der deines Babys immer mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.